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Was ist zu beachten?
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Was ist zu beachten?

Es gibt sie noch nicht lange, die günstigen Tarife der Mobilfunk-Discounter, dementsprechend groß ist auch die Unsicherheit, die günstigen Preise in Anspruch zu nehmen. Schließlich kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, warum das Telefonieren mit dem Handy auf einmal um so vieles günstiger sein soll.

Transparenz und günstige Preise – das sind die Schlagworte, mit denen die Mobilfunk-Discounter derzeit für ihre Angebote werben. Gut, die günstigen Preise scheint es ja auf den ersten Blick wirklich zu geben, aber wo ist die Transparenz? Nur weil oft alle Gespräche national den gleichen Minutenpreis haben, ist der Tarif noch lange nicht transparent. Es gibt zu viele andere Faktoren, die hier noch mit hinein spielen und die für den einen oder anderen doch von Bedeutung sein können.

{mospagebreak title=Rufnummernuebernahme} 

 Anfangen tut es mit der Übernahme der alten Mobilrufnummer. Viele haben ihre Handynummer schon seit Jahren, haben sie überall angegeben und möchten sich auch nur ungern an eine neue Rufnummer gewöhnen. Grundsätzlich ist es ja heute kein Problem mehr, die Rufnummer einfach zum neuen Mobilfunkanbieter mitzunehmen. Doch bei den Mobilfunk-Discountern sieht das etwas anders aus. Nicht alle können einem diesen Service bieten. Und von denen, die die Rufnummernübernahme anbieten, lassen es sich einige auch noch gut bezahlen. Das sind Kosten, die sich bestimmt bei der richtigen Anbieter-Auswahl vermeiden lassen sollten.

 

{mospagebreak title=Auslandsgespraeche}

Wir alle kennen das – nach dem Urlaub nimmt die Telefonrechnung ungekannte Dimensionen an, da man im Ausland für alle ein- und ausgehenden Anrufe teuer bezahlen muss. Das ist auch bei den Mobilfunk-Discountern der Fall, denn ihre günstigen Tarife gelten natürlich nur im Inland. Aber nicht nur die Gesprächskosten im Ausland oder für Auslandstelefonate machen einen Unterschied aus.

Nicht bei allen Mobilfunk-Discountern ist es problemlos möglich, aus dem Ausland zu telefonieren. Bei einigen muss man erst eine bestimmte Zeit den Tarif nutzen, andere fordern dafür eine Freischaltung und wieder andere begrenzen die Handy-Nutzung im Ausland auf bestimmte Länder. Wer öfter mal im Ausland unterwegs ist, sollte sich also informieren, ob er dort auch problemlos telefonieren und auch angerufen werden kann.

 

{mospagebreak title=Guenstige Handys}

Geht man einen Vertrag im Mobilfunkbereich ein oder nutzt man ein Prepaid-Angebot, gibt es meist subventionierte Handys dazu. Für wenig Geld bekommt man also zum Tarif ein neues Gerät hinzu und hat dabei oft noch die Qual der Wahl. Nicht so bei Mobilfunk-Discountern. Ein Grund für ihre günstigen Preise ist die Tatsache, dass sie keine teuren Handys mitfinanzieren müssen.

Wer kein vernünftiges Handy mehr hat, muss aber nicht gleich verzweifeln oder teure Neugeräte kaufen. Inzwischen gibt es nämlich auch ein paar Mobilfunk-Discounter, die ein subventioniertes Handy mit anbieten. Zwar sind die Geräte nicht so günstig, wie bei Vertragsabschlüssen, aber ein paar Euro kann man dort immer sparen. Besonders, wenn man nicht zu viele Ansprüche an das Handy stellt.

 

{mospagebreak title=Die Mobilbox}

Viele denken nicht an die Mobilbox, wenn sie sich einen Tarif aussuchen. Von Verträgen ist man es größtenteils gewohnt, dass die Abfrage der Mobilbox kostenlos ist, deshalb setzt man das oft schon einfach voraus. Auch hier gibt es aber Discount-Anbieter, die dafür Geld verlangen. Dabei wird dann die Mailbox-Abfrage als eigenständiges Gespräch angesehen und man bezahlt für jede Minute. Wer also oft die Mobilbox nutzt, sollte darauf achten, dass die Gespräche dahin auch kostenlos sind.


{mospagebreak title=Die Taktung der Gespraechsminuten}

Eigentlich ist ja alles ganz einfach: Die Mobilfunk-Discounter geben an, wie viel bei ihnen ein Gespräch pro Minute kostet und daran kann man ganz genau sehen, wie lange ein Gespräch mit einer Länge von 10 Minuten dauert. Aber haben sie schon einmal probiert genau 10 Minuten zu telefonieren? Das klappt wohl nur in Ausnahmefällen.

In der Regel telefoniert man nicht immer volle Minuten und so ist es ganz interessant zu sehen, ob auch angefangene Gesprächsminuten voll abgerechnet werden. Es sind allerdings nur wenige Discount-Tarife, die nur volle Minuten berechnen. Viele rechnen die erste Minute voll und ab dann werden nur noch alle 10 Sekunden berechnet. Andere rechnen sogar nach der ersten Minute im Sekundentakt ab und kommen ihren Kunden damit entgegen.

 

{mospagebreak title=SMS-Tarife}

Vor allem junge Leute nutzen ihr Handy hauptsächlich, um damit SMS zu versenden. Ein Gruß an die Freundin, das Übermitteln von Neuigkeiten oder das Abmachen von Treffen – alles wird über die praktischen Kurzmitteilungen abgewickelt. Doch das kann teilweise auch richtig ins Geld gehen.

 

So profitieren vor allem Teenager von den Tarifen, die für das Versenden von SMS extrem wenig berechnen, dafür aber teurere Gesprächspreise haben. Diese Tarife sind übrigens auch speziell auf die junge Zielgruppe ausgerichtet und kommen von Anbietern, die auch in anderen Bereichen mit den Jugendlichen zu tun haben.