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Welcher Tarif lohnt sich für wen?

Jetzt gibt es all die schönen und günstigen Tarife, die Übersichtlichkeit und günstiges Telefonieren versprechen. Trotz allem fühlt man sich wie in einem Labyrinth, wenn man den günstigsten Tarif für sich persönlich finden möchte. Neben den eigentlichen Gesprächsguthaben muss man noch auf so viele Dinge achten, dass man oft komplett den Überblick verliert und schlussendlich doch zu viel bezahlt. Wir wollen versuchen zu zeigen, welcher Tarif für wen der richtige ist.

{mospagebreak title=Hauptsache erreichbar}

Es gibt viele Handy-Nutzer, denen es hauptsächlich darauf ankommt erreichbar zu sein und die nur ab und an selbst telefonieren, um Kleinigkeiten zu übermitteln. Auch bei den SMS sind diese Leute sparsam. Hier und da wird mal eine Nachricht abgesetzt, aber das fällt eigentlich kaum ins Gewicht. Interessant wäre vielleicht noch zu wissen, dass diese Wenigtelefonierer hin und wieder ihre Mailbox benutzen, da sie das Handy nicht immer dabei haben oder es öfter ausgeschaltet ist.

Man kann davon ausgehen, dass dieser Typ von Handynutzer durchschnittlich 25 Minuten im Monat telefoniert. Des Weiteren verschickt er in etwa 10 SMS und verbringt vielleicht 10 Minuten Zeit monatlich in seiner Mailbox, um Nachrichten abzufragen. Wessen Telefonverhalten in dieses Schema passt, der ist ein Fall für blau.de. Die monatlichen Kosten würden hier bei 5,77 Euro liegen und die Taktung der Gespräche ist mit 60/1 auch noch richtig fair. Etwas weiter abgeschlagen finden sich debitel-light und simyo mit Kosten von 6,15 Euro und dicht dahinter ist der Postpaid-Tarif von simply mit 6,18 Euro.

 


{mospagebreak title=Der Durchschnitt}

Der durchschnittliche Telefonierer nutzt sein Handy gern – ohne darüber nachzudenken, ob er ins Festnetz oder in Mobilnetze telefoniert. Auch das Versenden von SMS gehört mit zu seinen Gewohnheiten, wobei er aber nicht übermäßig viel schreibt. Ab und an nutzt er auch seine Mailbox, wenn er selbst mal gerade nicht das Telefon greifbar hat.

So ein Telefonierer spricht ca. 100 Minuten im Monat auf seine eigenen Kosten. Die SMS, die er verschickt, sind durchschnittlich 25 an der Zahl. Und auch für das Abfragen seiner Mailbox braucht er durchschnittlich 25 Minuten im Monat. Dieses Telefon-Verhalten trifft auf die meisten unter uns zu und so kann sich blau.de sicher bald über eine Menge Kunden freuen, denn auch hier sind sie unangefochten die günstigsten mit 21,13 Euro im Monat. Gut abschneiden tut auch noch der Postpaid-Tarif von simply, bei dem man hier 22,26 Euro bezahlen würde. Den dritten Platz teilen sich simyo und debitel-light mit Kosten von 22,50 Euro.

 


 

{mospagebreak title=Immer im Gespraech}

Richtige Vieltelefonierer legen das Handy kaum aus der Hand. Sie sind ständig und überall erreichbar und wüssten gar nicht mehr, wie man ein Leben ohne Handy meistern soll. Bei ihnen machen sich selbst kleinste Unterschiede in den Tarifen bemerkbar, denn sie rufen viele Leute in verschiedenen Netzen an und verschicken gern mal eine SMS. Dafür brauchen sie aber eigentlich gar keinen Anrufbeantworter, denn das Handy ist eh immer in Reichweite.

Gehen wir also mal davon aus, dass der Vieltelefonierer monatlich 400 Gesprächsminuten verbraucht. Nebenbei schafft er es noch auf eine ansehnliche Anzahl von 60 SMS – ohne gleich ein SMS-Freak zu sein. Nur die Mailbox, die interessiert ihn nicht und von daher sind da auch die Kosten uninteressant. Rechnen wir so, liegt diesmal der Postpaid-Tarif von simply mit 69,90 Euro ganz vorne. An zweiter Stelle finden wir easyMobile.de, mit einem Preis von 71,20 Euro. Mit viel Abstand kommt danach dann blau.de, die hier mit 79,34 Euro deutlich teurer sind als ihre Konkurrenz.

 

{mospagebreak title=Fazit}


Natürlich sind diese Zahlen nur angenommene Werte, kaum jemand wird wohl auf so glatte Zahlen von Gesprächsminuten und SMS kommen. Aber es sind Werte, die einem bei der Orientierung im Tarif-Dschungel helfen können. Trotz allem sollte man noch einen Blick auf die zusätzlichen Angebote der Mobilfunk-Discounter werfen, denn Dinge wie die Rufnummernübernahme und ähnliches sind für den einen oder anderen auch wichtig.

In diesen Aufstellungen sind übrigens nicht die Anbieter berücksichtigt, die für Gespräche netzintern günstigere Preise haben als für die externen. Das stellt eine fast unberechenbare Variable auf, bei der jeder für sich entscheiden muss, was sich wirklich lohnt. Außen vor sind auch die Angebote, die sich mit günstigen SMS-Preisen vor allem an die Jugendlichen richten.

 
Welche Mobilfunk Discounter gibt es?

Zurzeit gibt es folgende Anbieter auf dem Mobilfunk-Markt:

 

 
Mobilfunk-Discounter

Es gibt sie noch nicht lange, die günstigen Tarife der Mobilfunk-Discounter, dementsprechend groß ist auch die Unsicherheit, die günstigen Preise in Anspruch zu nehmen. Schließlich kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, warum das Telefonieren mit dem Handy auf einmal um so vieles günstiger sein soll.

 Transparenz und günstige Preise – das sind die Schlagworte, mit denen die Mobilfunk-Discounter derzeit für ihre Angebote werben. Gut, die günstigen Preise scheint es ja auf den ersten Blick wirklich zu geben, aber wo ist die Transparenz? Nur weil oft alle Gespräche national den gleichen Minutenpreis haben, ist der Tarif noch lange nicht transparent. Es gibt zu viele andere Faktoren, die hier noch mit hinein spielen und die für den einen oder anderen doch von Bedeutung sein können.

 
Welcher Tarif? Die Übersicht für Eilige!
blau.de <B>Prepaid-Preisbrecher-Testsieger</b>

Lust auf einen billigen Handy-Tarif aber keine Zeit, alle Tarife bis ins kleinste Detail zu inspizieren? Dann gibt es hier die Übersicht der günstigsten Tarife für Eilige! Achtung: Es kann nicht auf alle Feinheiten des Telefonverhaltens eingegangen werden. Die Angaben hier sind als Richtwerte zu verstehen und nicht Allgemeingültig!


Der Wenigtelefonierer!
Wer nur wenig telefoniert, ab und an mal eine SMS verschickt und auch ansonsten das Handy fast nur nutzt, um erreichbar zu sein, der liegt bei blau.de nicht verkehrt. Der Discount-Tarif ist günstig, ermöglicht die kostenlose Abfrage der Mobilbox und das Guthaben ist 180 Tage gültig, erst dann muss man wieder einen Betrag von mindestens 10 Euro aufladen.

Denkbar sind auch noch die Tarife von simyo und debitel-light, die identisch sind und ebenfalls einen guten Preis bieten. Alle drei Anbieter rechnen übrigens im fairen 60/1-Takt ab!


Der Normaltelefonierer!
Der durchschnittliche Handy-Benutzer telefoniert mobil, ohne groß darüber nachzudenken. Auch hier ist blau.de wieder eine günstige Variante, um immer und überall zu telefonieren. Auch die SMS ist ein Medium, dass dieser Nutzer zu schätzen weiß und kann er selbst mal nicht ans Telefon gehen, so ist er froh wenn die Mobilbox das für ihn erledigt. Auch hier ist man wieder bei dem Anbietern blau.de gut aufgehoben, gute Konditionen bietet da aber auch der Postpaid-Tarif von simply.de !


Der Vieltelefonierer
Was wäre die Welt ohne Handys? Der Vieltelefonierer kann sich so ein Szenario überhaupt nicht vorstellen, denn er hat das Telefon ständig am Ohr. Er telefoniert sehr viel, nutzt auch die SMS-Funktion sehr regelmäßig, bloß auf die Mailbox kann er verzichten – schließlich legt er das Handy nicht aus der Hand. Wer sich in dieser Beschreibung wieder findet, der sollte sich einmal die Tarife von simply in der Postpaid-Variante anschauen oder er kann auch auf easyMobile.de zurückgreifen, wenn er die Brieftasche schonen will.


Der Vielschreiber
Und wenn die eigenen Kinder dem SMS-Wahn verfallen sind, bieten die Tarife von den Discount-Anbietern uboot.com(Schwarzfunk), Viva.tv und Jamba!Sim besonders günstige Preise für das Versenden von SMS – dafür sind aber auch die Gespräche teurer als bei anderen Anbietern!

 
Was ist zu beachten?

Es gibt sie noch nicht lange, die günstigen Tarife der Mobilfunk-Discounter, dementsprechend groß ist auch die Unsicherheit, die günstigen Preise in Anspruch zu nehmen. Schließlich kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, warum das Telefonieren mit dem Handy auf einmal um so vieles günstiger sein soll.

Transparenz und günstige Preise – das sind die Schlagworte, mit denen die Mobilfunk-Discounter derzeit für ihre Angebote werben. Gut, die günstigen Preise scheint es ja auf den ersten Blick wirklich zu geben, aber wo ist die Transparenz? Nur weil oft alle Gespräche national den gleichen Minutenpreis haben, ist der Tarif noch lange nicht transparent. Es gibt zu viele andere Faktoren, die hier noch mit hinein spielen und die für den einen oder anderen doch von Bedeutung sein können.

{mospagebreak title=Rufnummernuebernahme} 

 Anfangen tut es mit der Übernahme der alten Mobilrufnummer. Viele haben ihre Handynummer schon seit Jahren, haben sie überall angegeben und möchten sich auch nur ungern an eine neue Rufnummer gewöhnen. Grundsätzlich ist es ja heute kein Problem mehr, die Rufnummer einfach zum neuen Mobilfunkanbieter mitzunehmen. Doch bei den Mobilfunk-Discountern sieht das etwas anders aus. Nicht alle können einem diesen Service bieten. Und von denen, die die Rufnummernübernahme anbieten, lassen es sich einige auch noch gut bezahlen. Das sind Kosten, die sich bestimmt bei der richtigen Anbieter-Auswahl vermeiden lassen sollten.

 

{mospagebreak title=Auslandsgespraeche}

Wir alle kennen das – nach dem Urlaub nimmt die Telefonrechnung ungekannte Dimensionen an, da man im Ausland für alle ein- und ausgehenden Anrufe teuer bezahlen muss. Das ist auch bei den Mobilfunk-Discountern der Fall, denn ihre günstigen Tarife gelten natürlich nur im Inland. Aber nicht nur die Gesprächskosten im Ausland oder für Auslandstelefonate machen einen Unterschied aus.

Nicht bei allen Mobilfunk-Discountern ist es problemlos möglich, aus dem Ausland zu telefonieren. Bei einigen muss man erst eine bestimmte Zeit den Tarif nutzen, andere fordern dafür eine Freischaltung und wieder andere begrenzen die Handy-Nutzung im Ausland auf bestimmte Länder. Wer öfter mal im Ausland unterwegs ist, sollte sich also informieren, ob er dort auch problemlos telefonieren und auch angerufen werden kann.

 

{mospagebreak title=Guenstige Handys}

Geht man einen Vertrag im Mobilfunkbereich ein oder nutzt man ein Prepaid-Angebot, gibt es meist subventionierte Handys dazu. Für wenig Geld bekommt man also zum Tarif ein neues Gerät hinzu und hat dabei oft noch die Qual der Wahl. Nicht so bei Mobilfunk-Discountern. Ein Grund für ihre günstigen Preise ist die Tatsache, dass sie keine teuren Handys mitfinanzieren müssen.

Wer kein vernünftiges Handy mehr hat, muss aber nicht gleich verzweifeln oder teure Neugeräte kaufen. Inzwischen gibt es nämlich auch ein paar Mobilfunk-Discounter, die ein subventioniertes Handy mit anbieten. Zwar sind die Geräte nicht so günstig, wie bei Vertragsabschlüssen, aber ein paar Euro kann man dort immer sparen. Besonders, wenn man nicht zu viele Ansprüche an das Handy stellt.

 

{mospagebreak title=Die Mobilbox}

Viele denken nicht an die Mobilbox, wenn sie sich einen Tarif aussuchen. Von Verträgen ist man es größtenteils gewohnt, dass die Abfrage der Mobilbox kostenlos ist, deshalb setzt man das oft schon einfach voraus. Auch hier gibt es aber Discount-Anbieter, die dafür Geld verlangen. Dabei wird dann die Mailbox-Abfrage als eigenständiges Gespräch angesehen und man bezahlt für jede Minute. Wer also oft die Mobilbox nutzt, sollte darauf achten, dass die Gespräche dahin auch kostenlos sind.


{mospagebreak title=Die Taktung der Gespraechsminuten}

Eigentlich ist ja alles ganz einfach: Die Mobilfunk-Discounter geben an, wie viel bei ihnen ein Gespräch pro Minute kostet und daran kann man ganz genau sehen, wie lange ein Gespräch mit einer Länge von 10 Minuten dauert. Aber haben sie schon einmal probiert genau 10 Minuten zu telefonieren? Das klappt wohl nur in Ausnahmefällen.

In der Regel telefoniert man nicht immer volle Minuten und so ist es ganz interessant zu sehen, ob auch angefangene Gesprächsminuten voll abgerechnet werden. Es sind allerdings nur wenige Discount-Tarife, die nur volle Minuten berechnen. Viele rechnen die erste Minute voll und ab dann werden nur noch alle 10 Sekunden berechnet. Andere rechnen sogar nach der ersten Minute im Sekundentakt ab und kommen ihren Kunden damit entgegen.

 

{mospagebreak title=SMS-Tarife}

Vor allem junge Leute nutzen ihr Handy hauptsächlich, um damit SMS zu versenden. Ein Gruß an die Freundin, das Übermitteln von Neuigkeiten oder das Abmachen von Treffen – alles wird über die praktischen Kurzmitteilungen abgewickelt. Doch das kann teilweise auch richtig ins Geld gehen.

 

So profitieren vor allem Teenager von den Tarifen, die für das Versenden von SMS extrem wenig berechnen, dafür aber teurere Gesprächspreise haben. Diese Tarife sind übrigens auch speziell auf die junge Zielgruppe ausgerichtet und kommen von Anbietern, die auch in anderen Bereichen mit den Jugendlichen zu tun haben.